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Eltern als Lehrkräfte

100 Mal am Tag

25% der jungen Erwachsenen checken über 100 Mal am Tag ihr Smartphone.

 

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Lieber ins Gefängnis statt Smartphone-Verzicht

Das Smartphone ist unser allgegenwärtiger Begleiter. Nicht selten halten wir es als heißgeliebtes Accessoire direkt in der Hand. Beeindruckend sind die Zahlen, die im Rahmen einer Studie in Kooperation mit der Ludwig-Maximillians-Universität München herausgekommen sind. So überprüft ein Viertel der jungen Erwachsenen mehr als 100-mal am Tag ihr Smartphone. Immer noch rund 50-mal checkt die Hälfte der Millenials, also der Erwachsenen, die heute im Durchschnitt knapp 30 Jahre alt sind, ihr mobiles Endgerät. Ebenfalls 25 Prozent der jungen Erwachsenen verbringen mehr als 5 Stunden pro Tag am Smartphone. Die Zahlen zeigen, welche Bedeutung gerade Smartphones für viele Menschen und insbesondere für die jüngere Generation besitzen. In der Studie kam zudem heraus, dass einige der Befragten sogar Freund:innen und Familie aufgeben würden, um nicht aufs Smartphone verzichten zu müssen. 4 Prozent der Befragten würden sogar für einen Monat ins Gefängnis gehen, um ihr Smartphone nicht für ein Jahr abgeben zu müssen. Ohne das kleine Anhängsel fühlen sich viele Menschen laut der Studie frustriert (27%), verloren (26%), gestresst (19%) und traurig (16%).

Potential noch nicht ausgeschöpft

Was vor Jahren noch schwer vorstellbar war, ist längst Realität: Ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet vollständig oder zumindest teilweise im Home-Office. Laut einer vom ifo-Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) durchgeführten Personalleiterbefragung aus dem Jahr 2020 lag der Anteil derjenigen, die ihre Arbeit von Zuhause aus erledigt haben, bei rund 20 Prozent. Damit gab es aufgrund der Corona-Pandemie einen Anstieg um 20 Prozentpunkte im Vergleich zu den Vorjahren. Damit sind die Home-Office-Möglichkeiten allerdings noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Denn die Umfrage hat ergeben, dass theoretisch 80 Prozent der Belegschaften ihrer Tätigkeit im Home-Office nachgehen könnten. Das zeigt deutlich, wohin der Trend geht. Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile, die die vermehrte Arbeit aus dem Home-Office heraus mit sich bringt. So können Unternehmen sich in Zukunft kleinere Büroräume suchen und so Kosten einsparen, da wohl nur in seltenen Fällen die komplette Belegschaft zur selben Zeit vor Ort ist.

Guter Vorsatz: Weniger Zeit in sozialen Medien

Mal ehrlich: Es ist doch in jedem Jahr das Gleiche. Zum Jahreswechsel nimmt man sich jede Menge vor, was im neuen Jahr besser werden soll. Doch in den meisten Fällen verpuffen die guten Vorsätze doch schon nach wenigen Wochen oder sogar Tagen. Trotzdem führen Meinungsforscher immer wieder Umfragen durch, die Aufschluss über Neujahrsvorsätze geben sollen. Und so gaben laut einer Statista-Umfrage 47 Prozent der Befragten zum Jahreswechsel 2020 an, im neuen Jahr weniger Zeit in sozialen Medien verbringen zu wollen. Damit rangierte dieser Vorsatz insgesamt auf Platz zwei. Einzig der Punkt, mehr Sport zu machen, besaß noch mehr Fürsprecher (52%). Mit etwas größerem Abstand folgten die Vorsätze „Gesünder ernähren“ (39%), „Vegetarier:in/ Veganer:in werden“ (37%), „Mit dem Rauchen aufhören“ (34%), „Abnehmen“ (15%) und „Sparsamer leben“ (15%).

Starke Belastung: Eltern als Lehrkräfte

Mit Home-Schooling wurde 2020 ein Begriff eingeführt, der bis dato nur für ganz wenige Eltern und deren Kinder eine Rolle gespielt hat. Plötzlich war das Nischendasein dahin und Eltern sahen sich mit einem Problem konfrontiert, das wohl keiner hat kommen sehen. Denn es galt nun nicht nur die Hausaufgaben des eigenen Nachwuchses zu betreuen, was in vielen Familien allein schon eine große Herausforderung darstellt. Fortan mussten Eltern den gesamten Unterricht, der sonst in der Schule stattfand, coronabedingt zu Hause begleiten. Je nach Alter des Kindes eine riesige Herausforderung. Laut einer Umfrage der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg gaben Mitte 2020 ca. 54 Prozent der Eltern an, durch Home-Schooling stark belastet zu sein. Gerade die Eltern von Grundschüler:innen gaben an, dass sie ihre Kinder während des Home-Schoolings sehr stark unterstützen müssten und sich hieraus oftmals Konflikte entwickelten. Sorgen machten sich die Eltern vor allem, um den Lernfortschritt ihrer Kinder, der im Vergleich zum Präsenzunterricht zu kurz kommen könnte.

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